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Was macht Holz so attraktiv? Transformation von Kundenwünschen in messbare Materialkennwerte

Bei hoher Beliebtheit und entsprechender Nachfrage nach Holzböden ergeben sich für die Forstwirtschaft und Holzverarbeitende Industrie erweiterte Möglichkeiten der Wertschöpfung, wenn die Kundenpräferenzen bedient werden können. Es ist jedoch bis heute unklar, welche objektiv messbaren Eigenschaften und Merkmale einer Holzoberfläche zu einer positiven Beurteilung durch den End-Verbraucher führt. Des Weiteren ist unklar, wie objektiv messbare Holzmerkmale im Endprodukt auf die natürlichen Eigenschaften und Merkmale des angesetzten Rohholz zurückgeführt bzw. mit diesen produkttechnisch verknüpft werden können. Hier setzt das Forschungsprojekt

„Was macht Holz so attraktiv? Transformation von Kundenwünschen in technische Materialkennwerte“

an. Am Beispiel von Bodenbelägen aus Holz werden durch marktpsychologische Untersuchung Kundenpräferenzen erfasst und subjektive Kriterien auf ihre Tauglichkeit als Deskriptoren von verschiedenen Holzoptiken getestet. Mit Hilfe moderner Methoden der Bildauswertung werden die für die Präferenzbildung entscheidenden objektiven Merkmale messtechnisch erfasst und der subjektiven Bewertung anhand subjektiver Kriterien gegenübergestellt.

 

Aktuell führt die Professur für Forstbenutzung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zusammen mit dem Fachbereich Sozialpsychologie und Methodenlehre eine Online-Umfrage durch.

Dazu wollen wir gerne Ihre persönliche Meinung in einem Fragebogen erfassen. Die Beantwortung des Fragebogens dauert maximal 10 Minuten.

Der folgende Link leitet Sie zur Startseite des Fragebogens weiter.

 

http://www.unipark.de/uc/fr_uni_inst_psych_soz/5103/

 

Projektlaufzeit: Jan. 2011 – Dez. 2013

Ansprechpartner: Andreas Manuel.

Email: andreas.manuel@fobawi.uni-freiburg.de

Kooperationspartner:

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg

Universität Freiburg, Institut für Psychologie, Abt. Sozialpsychologie und Methodenlehre

SP Trä, Skellefteå, Schweden

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dr. h.c. Gero Becker 

 

Untersuchung zum Potenzial von bisher nicht genutzten Baumarten in sekundären Trockenwäldern Kolumbiens: ein Beitrag zur nachhaltigen Nutzung und Rehabilitierung von sensiblen Wald- Ökosystemen in den Tropen

From the major ecosystems in the tropics, one of the most threatened is the semi-deciduous tropical forest (Janzen 1988; Vieira and Scariot 2006). It has to be considered that the forest is to such extent fragmented that there is an imminent danger of species extinction (Aronson et al. 2005). From its total remaining area of 1 million km², about 97% is in risk from one or more drivers to land degradation. The SDTF provide variety of services as soil formation and conservation, water and climate regulation, nutrient cycling, biodiversity, biological production as timber and non timber forest products, freshwater provision, as well as cultural services as heritage, spiritual, aesthetic and recreational values, among many others. These services support the livelihood of a dense population, which are in their majority under poverty line (Safriel et al. 2005; Miles et al. 2006). With the continue population pressure for utilizing ecosystem services and goods without sustainable management, the SDTF might change to degraded land (Safriel et al. 2005). There is a need to develop strategies for adjusting the changing socio-economic and biophysical situation to an integrated forest management improving livelihoods and forest structure and composition. The purpose of this research is to find out adaptive alternatives for sustainable management of Colombia’s secondary SDTF, through out the flexible approach of counter-paradigm described in the millennium ecosystem assessment (Safriel et al. 2005), where the interaction of bioclimatic and anthropogenic drivers of change will determine the improvement in the livelihood. It is intended to influence the anthropogenic drivers of ecosystem change though analyzing sustainable economic alternatives of forest utilization, reducing stress on land and water resources by controlling proliferation of livestock and agricultural expansion to forested areas. As a consequence, the rehabilitation of the bioclimatic factors will be facilitated by restoring water and soil resources through conservation of forest land and prevention of changes in the land use, enhancing water availability for crops, livestock and human needs. This research is projected to be developed in Colombia; one of the Countries of South America with lack of knowledge about its natural resources and in need of alternatives for sustainable land use or forest management. In the next paragraphs will be explained more in detail the context and problem of semi-deciduous tropical forest in Colombia.

 

                                                                                                                   

Projektlaufzeit: Okt. 2009 bis Okt. 2012

Ansprechpartner: Angela C. Paredes

 Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dr. h.c. Gero Becker 

 

 

Die Potentiale der Schwarzkiefer als alternative Wirtschaftsbaumart bei weiter fortschreitender Klimaveränderung: äußere und innere Holzeigenschaften und produktorientierte Substitutionsmöglichkeiten, untersucht unter Anwendung der CT-Technologie

Das vorrangige Ziel des Forschungsprojektes ist die qualitative Untersuchung und Beurteilung des Kiefernstammholzes von Pinus nigra, welche aus ökologischer Sicht im Zuge des Klimawandels als Substitut für die vom Ausfall bedrohten bisherigen Wirtschaftsbaumarten in Frage kommt, auf seine Eignung primär als Konstruktionsholz. Die in diesem Zusammenhang relevanten Holzstrukturmerkmale und physikalisch-technologischen Holzeigenschaften, insbesondere Astigkeit, Harzgallen, Verkernung, Jahrringstruktur, Dichte, Elastizität sowie Festigkeit des Kiefernholzes sollen für Rundholz und für das daraus hergestellte Schnittholz in Bauholzdimensionen auf der Grundlage etablierter Prüfverfahren, die je nach angestrebtem Verwendungsbereich differenziert und z.T. in DIN-Normen festgelegt sind, erfasst, analysiert und diskutiert werden. Dabei sollen im Rahmen eines innovativen Forschungsansatzes auch innere Holzmerkmale wie Äste mittels neuer, nicht-zerstörender, Prüfverfahren (Computertomographie) erfasst und beurteilt werden. Die nach konventionellen Verfahren erhobenen Strukturparameter sollen mit denen mit Hilfe der neusten Scannertechnologien ermittelten Werte verglichen werden. Das untersuchte Versuchsmaterial dient somit zur Ermittlung von Korrekturfaktoren zur Überführung von nicht destruktiven in destruktiven Verfahren sowie zur Validierung der Ergebnisse. Auf dieser Grundlage wird ein Konzept entwickelt, mit dem zukünftig möglichst unter weitgehendem Verzicht auf aufwändige zerstörende Detailuntersuchungen hinreichend sichere Aussagen zu innerer Holzstruktur und zu technologischen Holzeigenschaften getroffen werden können. Der Blick ins Innere des Stammes mittels CT erlaubt bereits auf der Stufe des Zwischenproduktes Rundholz qualifizierte Möglichkeiten, um auf die Eigenschaften der in der weiteren Verarbeitungsstufe gewonnen Produkte (v. a. Schnittholz) schließen zu können.

 

Projektlaufzeit: Okt. 2010 bis Sept. 2012

Ansprechpartner: Gero Becker.
Email: gero.becker@fobawi.uni-freiburg.de

Kooperationspartner:

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg, Fa. Schwörer, MICROTEC

 

 

 

 

 

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