Dr. Samyn erhält den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2012
Jun.-Prof. Dr. Pieter Samyn ist einer von sechs Preisträgerinnen und Preisträgern, die mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2012 ausgezeichnet wurden.
Die aktuellen Arbeiten von Pieter Samyn (35 Jahre) konzentrieren sich auf die nachhaltige Nutzung natürlicher biobasierter Materialien. Der aus Belgien stammende Nachwuchswissenschaftler hat bereits bemerkenswerte wissenschaftliche Leistungen vorgelegt. Eine Doktorarbeit die sich mit Problemen der Reibung und Schmierung unterschiedlicher Materialien befasste, mündete in mehr als 35 peer-reviewte Veröffentlichungen. Als Post-doc an der Universität Ghent arbeitete er über innovative Beschichtungen von Papier, um dieses natürliche Material in noch vielfältigerer Weise einsetzen zu können.
Im Jahr 2010 wurde er von Frau Prof. Laborie an den Lehrstuhl für Forstliche Nutzung der Universität Freiburg berufen, wo er die Gruppe „Biobased Nanomaterials“ leitet. Hier hat er sich seither in den Bereich der Nanotechnologie und der biobasierten Chemie eingearbeitet mit dem Ziel, Lignozellulose aus Holz mit anderen natürlichen Rohstoffen zu höherwertigen Produkten zu verarbeiten.
Im April 2011 wurde ihm von der Robert-Bosch-Stiftung die Position eines (auf 5 Jahre befristeten) Juniorprofessors übertragen. Seine Bosch-Juniorprofessur wird von der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften und dem Institut für Forstbenutzung ko-finanziert. In Zusammenarbeit mit der Lehrstuhlinhaberin Frau Prof. Laborie befasst er sich aktuell auch mit der höherwertigen Verwendung von Rest- und Abfallstoffen aus der Zellstoff- und Papierindustrie mit dem Ziel, innovative Bio-Verbundwerkstoffe (bio-composites) herzustellen. Juniorprofessor Pieter Samyn bringt dabei seine Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Bereich von Polymermechanik und -ingeneering ein.
